Was ist Akupunktur?

Akupunktur ist ein Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin, die sich über einen langen Zeitraum entwickelt hat.
Sie wurde vor etwa 3000 Jahren in China entwickelt. Im letzten Jahrhundert verbreitete sich diese Behandlungsmethode auch in Europa.
Heute wird sie oft ergänzend zur Schulmedizin angewandt.

Akupunktur basiert auf der Vorstellung, dass unser Körper von Energieleitbahnen (Meridianen) durchzogen ist, in denen die Lebensenergie „Qi“ fließt.
Ist der harmonische Energiefluss gestört, geraten die Funktionen des Körpers ins Ungleichgewicht und Krankheiten können entstehen. Durch die Stimulierung spezifischer Akupunkturpunkte wird der Energiefluss wieder hergestellt. Dies beruht auch, auf der Vorstellung von Gleichgewichtsverhältnissen zwischen den sogenannten „Fünf Elementen“ und der beiden Polaritäten „Ying & Yang“.

Akupunktur in der Schwangerschaft und nach der Geburt

Die meisten Frauen möchten wenn möglich eine medikamentöse Therapie während der Schwangerschaft, unter der Geburt und im Wochenbett vermeiden.
Die Akupunktur, als Teil der traditionellen chinesischen Medizin, bietet eine gute Alternative.

Indikationen

hier nur ein paar Beispiele...

...während der Schwangerschaft

...nach der Geburt

Verlauf einer Akupunktursitzung

Bestimmte Punkte auf den Energieleitbahnen werden mit Hilfe feiner Nadeln stimuliert.
Sie können sich dabei auf einer Liege entspannen und die Nadeln verbleiben etwa 20-30 Minuten liegen.
Ziel ist es, die Balance des „Qi“ wieder herzustellen und so die Gesundheit zu fördern.

Das Setzen der Nadeln schmerzt nicht oder nur wenig.
An den genadelten Punkten, kann das sogenannte „De Qi“-Gefühl („Energie“-Gefühl) ausgelöst werden, das sich als Kribbeln, Wärme, Taubheit oder Schweregefühl darstellen kann. Das ist durchaus gewünscht und zeigt an, dass der richtige Punkt getroffen wurde.
Die Mehrheit der Patienten berichtet über eine psychische Entspannung, manchmal auch über Müdigkeit während einer Akupunkturbehandlung.

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